Über mich
Seit nun 20 Jahren arbeite ich als Hippotherapeutin. Ich betreue Erwachsene und Kinder. Ich bediene neben meiner eigenen Therapiestelle in Biel-Benken auch noch den Montagnachmittag als Kinder Hippotherapeutin im Hippotherapiezentrum. Zudem arbeite ich noch einen Halbtag im Sonnenhof in Arlesheim in der Hippotherapie und zwei Tage in Oberwil in unserer eigenen Physiotherapiepraxis. Dort ist mein Spezialgebiet die Neurologie, ich habe ein CAS als MS-Therapeutin absolviert.
Daneben pflege ich Haus und Garten in Ettingen und versorge unseren 4-köpfigen Haushalt. Unsere beiden Buben sind schon fast erwachsen und arbeiten beide ausser Haus.
Mein liebstes Hobby sind meine beiden Islandpferde Fani und Kantata. Seit nun 10 Jahren habe ich eigene Pferde, dies war mein ganzes Leben lang mein Herzenswunsch.
So hat sich auch die Idee mit der Hippotherapie ergeben, den Beruf mit dem Hobby verbinden zu können. Die Ausbildung für Erwachsene habe ich schon vor fast 20 Jahren gemacht und danach viele Jahre mit erwachsenen MS-Patienten im Hippotherapiezentrum gearbeitet. Die Ausbildung für Kinder habe ich 2024 abgeschlossen. Früher hätte ich nie gedacht, dass ich einmal mit Kindern arbeiten würde. Es macht mir aber grossen Spass. Man muss oft kreativ sein, um die Kinder motivieren zu können. Jedes muss auf eine andere Art und Weise abgeholt werden. Allen gemein ist die Freude daran, auf dem Pferd Zeit zu verbringen. Hier profitiere ich sehr vom Pony-Bonus, die meisten Kinder mögen die Therapie zu Pferd sehr. Viele Kinder singen gerne auf dem Pferderücken, oder wir unterhalten uns darüber, was wir alles sehen auf unserer Runde. Wenn immer möglich bin ich während der Therapie im Gelände unterwegs. Die Umgebung bietet Anregung und Abwechslung für alle Beteiligten.
Wir sind meistens der Witterung ausgesetzt, auch das ist eine Stimulation für die Kinder. Nicht immer macht es Sinn, sie davor zu schützen. Oft verbringen sie den ganzen Tag in der heilpädagogischen Schule und spüren gerne etwas Wind oder Regen. Wird das Wetter zu extrem, müssen wir die Therapie bei Möglichkeit in die Halle verlegen oder sogar absagen. Häufig kommt das aber nicht vor.
Beruflich engagiere ich mich im Vorstand der Schweizer Gruppe für Hippotherapie-K sowie in der Fach- und Ausbildungsinstanz für Hippotherapie-K. Schon mehrmals durfte ich in Binningen im Ausbildungskurs für angehende Hippotherapeuten assistieren und schnuppern, wie die sich Tätigkeit einer Lehrtherapeutin gestaltet. Die Teilnehmer waren sehr motiviert, und es haben sich viele interessante Diskussionen ergeben.